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"Um einen guten Liebesbrief zu schreiben, mußt du anfangen, ohne zu wissen, was du sagen willst, und enden, ohne zu wissen, was du gesagt hast." - Jean-Jacques Rousseau
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Tag 2 - Brief an den Schwarm

(Er ist nicht direkt ein Schwarm. Ich habe ihn vergöttert, als ich jünger war)

Lieber C.,

wir kennen uns länger als mein halbes Leben. Ich erinner mich noch sehr gut an die Zeiten, in denen ich dich heimlich im Bus beobachtet habe. Ich erinnere mich, wie wir das erste Mal miteinander geredet haben. Ich erinnere mich, dass ich dachte "Er ist schön, er gefällt mir." Ich erinner mich an das letzte Silvester bei euch. Wir haben so viel gelacht. Und als wir draußen standen, die kühle Nachtluft eingeatmet und das Feuerwerk beobachtet haben, hast du mich erst angelächelt und dann in den Arm genommen. Und ich hab mir gedacht "Wieso muss ich so einen schönen und besonderen Menschen zurück lassen?" Wir sahen uns erst an S.' Geburtstag wieder. Im Licht des Lagerfeuers warst du schöner als je zuvor und ich war überwältigt und habe dich, wie früher, heimlich beobachtet. Und dann war plötzlich alles anders. Für 3 Jahre war da nichts. Ich habe viel an dich gedacht. In 2 Wochen sehen wir uns wieder und du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich auf dich freue. Du warst immer besonders für mich.

1.4.11 20:13
 


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