onehundretstories
"Um einen guten Liebesbrief zu schreiben, mußt du anfangen, ohne zu wissen, was du sagen willst, und enden, ohne zu wissen, was du gesagt hast." - Jean-Jacques Rousseau
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Tag 2 - Brief an den Schwarm

(Er ist nicht direkt ein Schwarm. Ich habe ihn vergöttert, als ich jünger war)

Lieber C.,

wir kennen uns länger als mein halbes Leben. Ich erinner mich noch sehr gut an die Zeiten, in denen ich dich heimlich im Bus beobachtet habe. Ich erinnere mich, wie wir das erste Mal miteinander geredet haben. Ich erinnere mich, dass ich dachte "Er ist schön, er gefällt mir." Ich erinner mich an das letzte Silvester bei euch. Wir haben so viel gelacht. Und als wir draußen standen, die kühle Nachtluft eingeatmet und das Feuerwerk beobachtet haben, hast du mich erst angelächelt und dann in den Arm genommen. Und ich hab mir gedacht "Wieso muss ich so einen schönen und besonderen Menschen zurück lassen?" Wir sahen uns erst an S.' Geburtstag wieder. Im Licht des Lagerfeuers warst du schöner als je zuvor und ich war überwältigt und habe dich, wie früher, heimlich beobachtet. Und dann war plötzlich alles anders. Für 3 Jahre war da nichts. Ich habe viel an dich gedacht. In 2 Wochen sehen wir uns wieder und du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich auf dich freue. Du warst immer besonders für mich.

1.4.11 20:13


Tag 1 - Brief an die beste Freundin.

Liebe V.,

als ich dich das erste Mal sah, habe ich dich von einiger Entfernung aus beobachtet. Und ich dachte mir "Sie ist verrückt, sie ist wie ich." Als wir ein halbes Jahr später das erste Mal zusammen an der Steinbrücke saßen, im Sonnenuntergang, zusammen mit P. und Shisha rauchen wollten und wir soviel gelacht haben, warst du mir zu 100% sympathisch. Ein weiteres halbes Jahr später war das Geburtstagswochenende. Zuerst T.'s und dann dein Geburtstag. Es war ein tolles Wochenende und wir hatten die erste Verbindung und seitdem hat uns kaum etwas auseinander gebracht. All unsere Geschichten, unsere Tiefs und Hochs. Das, was uns beide zum lachen bringt. Unsere 'Andersartigkeit'. Ich würde es unheimlich vermissen, wenn du nicht mehr da wärst. Auch wenn es solche Tage wie heute gibt, an denen du mich maßlos enttäuschst, weiß ich, dass ich immer auf dich zählen kann. Es ist wie in einer Ehe. Man verspricht sich, dass man in guten wie in schlechten Tagen für einander da sein wird. Und das ist auch so und daran halte ich mich. Du bist die Beste, die mir je passieren konnte und ich liebe, liebe, liebe dich, als wärst du meine Schwester. Wobei eh schon so viele gedacht haben, dass wir das wären. Schwestern, meine ich. Du bist ein Goldschatz für mich und ich hoffe, dass ich dich nie verlier.

31.3.11 17:35


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